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Neue Lösung beschleunigt Cloud Services Deployment

Mit der neuen, umfangreichen Rechenzentrum-Interconnect-Lösung (Data Center Interconnect, DCI), bietet Juniper Networks Open Cloud Interconnect Netzwerk-Betreibern die Möglichkeit, Cloud Services zu beschleunigen und gleichzeitig den Netzwerk-Betrieb zu vereinfachen, schreibt Juniper im eigenen Pressezentrum.

Führende Technologien für Routing, Switching, Packet Optical, Netzwerk-Management und Software-Defined Networking werden im neuen Angebot genutzt. Kunden biete dies eine flexible, offene Herangehensweise, um Rechenzentrumsnetzwerke zu entwickeln und die Herausforderungen unterschiedlicher Cloud-Umgebungen zu erfüllen.

Juniper Open Cloud Interconnect lasse sich nahtlos die Frameworks der Unite Cloud for the Data Center und der Software-Defined Secure Networks (SDSN) Plattform einfügen und sei auf eine Vielzahl von Netzwerk-Architekturen abstimmbar. Dadurch werde Cloud Provider, Service Providern und Unternehmen die Möglickeit gegeben, basierend auf ihren Geschäftsanforderungen DCI-Netzwerke zu entwickeln, zu optimieren und zu kontrollieren.

Quelle: juniper.net, 21.03.17

Bildquelle: Juniper

Augmented Reality im Serverraum

In der aktuellen iX-Ausgabe 5/2017 ist die Beilage "Rechenzentren und Infrastruktur" 2/2017 erschienen, schreibt MittelstandsWiki. Das Titelthema handelt von den Möglichkeiten von Virtual bzw. Augmented Reality bei der Wartung im Rechenzentrum.

Der zweite Schwerpunkt der Ausgabe dreht sich um den Brand- und den Wasserschutz im Rechenzentrum.

In der Beilage ist zudem noch ein Bericht von der CeBIT zum Thema Energiemanagement für kleine und mittlere Serverräume. Dazu gibt es Nachträge zum Stand der Verkabelung und im Ausblick steht ein Bericht zum neuen Rechenzentrum von Edeka.

Im Pressezentrum des MittelstandsWiki ist die Heise-Beilage in der Vollversion als freies PDF zu erhalten.

Rechenzentrums-Evolution im vollen Gange

Für den Markt für hyperkonvergente Systeme erwarten die Analysten von IDC und Gartner bis zum Jahr 2019 ein durchschnittliches Wachstum von 60 Prozent, berichtet die Computerwoche.

Hyperkonvergente Systeme sollen den Infrastrukturmarkt in Zukunft grundlegend verändern, doch würde es noch eine Weile dauern bis Rechenzentren gänzlich auf hyperkonvergente Systeme umgestellt seien.

Vorteile hyperkonvergenter Lösungen seien die einfachere Verwaltung und die hohe Skalierbarkeit. Die Administration und Verwaltung der Systeme werde in ein Managementwerkzeug verlagert. Neben den administrativen Einsparungen seien sichtbar positive Effekte beim Platz-, Strom- und Kühlbedarf im Rechenzentrum realisiert.

Die größte Herausforderung für IT-Abteilungen liege in der Betriebsorganisation. Hyperkonvergente Systeme sollen sich nur noch zentral von einem IT-Team betreiben lassen, wodurch die Einrichtung nicht geräuschlos ablaufe. Unternehmen würden aber am Ende von erheblichen Effizienzgewinnen und einem weiterentwickelten IT-Team profitieren.

Zukunft des Energiemanagements mit Schneider Electric

Schneider Electric bietet innovative Datacenter-Infrastruktur-Lösungen für die sich schnell wandelnden Unternehmensanforderungen, berichtet crn.de. Dies stellt Schneider Electric Deutschlandchef Michel Arres im Interview mit CRN-TV aus.

Ebenfalls verweise er auf die Erfolge des Managed Services Provider-Programms und blickt in die Zukunft. Wachstumsperspektiven sehe er in Smart-City-Lösungen und im Energiemanagement für Kommunen.

Das Interview ist im Quellartikel zu finden.  

Was Server-Workloads beeinträchtigt

Mit der zunehmenden Beliebtheit der Cloud-Speicherung wachsen die Anforderungen an die Arbeitslast der genutzten Server, berichtet storage-insider.de.  47 Prozent der IT-Profis planen ihre Server durch mehr Speicherleistung aufzustocken und das obwohl die Hälfte der Server mit dem Speichermaximum betrieben werde, so eine Umfrage von Crucial im Auftrag von Spiceworks.

Die Erhöhung der Arbeitsspeicher soll dabei helfen, die fünf wichtigsten Einschränkungen der Arbeitslast zu kompensieren. Im Rahmen der Umfrage konnten die Befragten bis zu drei Faktoren wählen, die ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen hinsichtlich ihrer IT-Arbeitsleistung darstellen und möglicherweise negativ beeinflussen.

Die Top 5 Herausforderungen bilden dabei:

  • Begrenztes Budget
  • Unerwartete Anforderungen
  • Eingeschränkter Platz
  • Schneller Anstieg der Benutzerzahlen
  • Hohe Energie- und Kühlkosten

Dazu sagt Michael Moreland, Produktmarketing-Manager für Server-DRAM bei Crucial: „Lassen Sie Ihre CPUs nicht verhungern. Seien Sie sich über Ihre Arbeitslast im Klaren und wenn diese mit der CPU oder dem Arbeitsspeicher zusammenhängt, verbessern Sie die Effizienz kostengünstig durch mehr RAM und nicht durch mehr Server“.

Storage-Markt rückläufig

Die weltweiten Umsätze mit Enterprise-Storage waren im vierten Quartal 2016 laut IDC rückläufig, berichtet channelobserver.de. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei dies ein Rückgang von 6,7 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar. Die Erlöse der Original-Desing-Manufacturers (ODM), stiegen um 3,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

Auf externe Speichersysteme entfielen 6,4 Milliarden Dollar, ein Rückgang von 7,8 Prozent.

Den Markt für externe Storage-Systeme führe Dell Technologies an (32,9 Prozent Marktanteil), gefolgt von HPE (10,2 Prozent), IBM (10,1 Prozent) und NetApp (10,0 Prozent).

Quelle: channelobserver.de, 07.03.17

Bildquelle: IDC

Deutsche Unternehmen wollen Software Defined Storage

Traditionelle Storage-Systeme sind teuer und unflexibel und damit ungeeignet für das exponentielle Datenwachstum der digitalen Transformation, berichtet datacenter-insider.de. Die Studie von Loudhouse im Auftrag von Suse, komme zu dem Ergebnis dass 89 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen wechseln wollen, wovon 76 Prozent auf SDS-Lösungen zurückgreifen wollen.

74 Prozent der Befragten seien unzufrieden mit den Kosten der alten System. 92 Prozent sehen in Zukunft deutliche Mehrkosten auf sich zu kommen. Bereits heute sollen sieben Prozent des IT-Budgets in Speicher-Systeme fließen.

Durch ungeeignete Storage-Lösen sehn 94 Prozent ihre digitale Transformation behindert. Die IT stehe seit Jahren unter wachsendem Druck, agiler zu werden, doch Unternehmen falle es nicht leicht, Storage und Agilität miteinander zu vereinbaren.

Mit einer SDS-Strategie wollen 63 Prozent der Unternehmen im nächsten Jahr beginnen. Gründe dafür seien die wachsenden Datenmassen (61 Prozent), die mangelnde Leistung (65 Prozent) und die fehlende Skalierbarkeit der Altsysteme (75 Prozent). Bislang verließen sich die Unternehmen auf Hybrid-Systeme bestehend aus Platten- und Flash-Speichern (71 Prozent), gefolgt von reinen Plattenspeichern (56 Prozent).

Erst in 12 Prozent der Unternehmen sei Software Defined Storage bereits Realität. Im nächsten Jahr soll die Zahl wachsen. Für fast alle Befragten (97 Prozent) sei SDS interessant oder sehr interessant, 76 Prozent sind vom Business Case überzeugt und mehr als 90 Prozent wollen für den Einsatz von SDS Open-Source-Lösungen in Betracht ziehen.

Die größten Vorteile werden hierbei in der besseren Performance und im leichteren Deployment gesehen. Herausfordernd sei die Integration mit bestehenden Systemen und der Definition von Management und Kontrolle.

Quelle: datacenter-insider.de, Ulrike Ostler, 15.03.17

Bildquelle: Suse Linux GmbH

Datacenter Infrastructure Community Treffen

Auf der diesjährigen CeBit wird in Halle 12 der zentrale Anlaufpunkt für das Thema Datacenter Infrastructure sein, berichtet funkschau.de. Unter dem gemeinsamen Motto "warum. dc-Fragen auf den Punkt beantwortet" habe die Messe in Kooperation mit Monika Graß, Grass Consulting, ein umfangreiches Programm rund um Datacenter-Infrastructure auf die Beine gestellt.

Zentraler Treffpunkt für Meetings und Networking sie die DatacenterLounge, Stand E82, bei dem täglich zwei geführte Touren angeboten werden. Die auf deutsch und englisch durchgeführte 360°dc Tour dauere ca. 60 Minuten. Es wird um eine Vorabregistrierung gebeten. An der dcSpeaker's Corner, erwarte Besucher eine Vielzahl informativer Kurzvorträge und Workshops.

Zudem seien 4 Sonderthemen geplant:

  • Notfallmanagement – mehr als Generatortest und Feuer-Übung?
  • Alles warme Luft? Anforderungen und Lösungen für das RZ von morgen
  • Erfahrungsbericht: „Modernisierung am offenen Herzen“ – mithilfe von A, B und C-Versorgung
  • Fachkräfte für das RZ – Ansätze, um diesen Mangel zu beheben
 

Quelle: funkschau.de, Markus Kien, 09.03.17

Bildquelle: CeBit

Server-Markt weiter auf Schrumpfkurs

Die weltweiten Serververkäufe sind auch im vierten Quartal 2016 zurückgegangen, berichtet cnd.de mit Berufung auf neueste Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner. Demnach sanken die Umsätze um 1,9 Prozent und die Verkäufe um 0,6 Prozent.

Der weltweite Absatz erreichte im Jahr 2016 ein Plus von 0,1 Prozent. Die Umsätze hingegen lagen 2,7 Prozent unter denen des Vorjahrs.

Der EMEA-Markt brach im vierten Quartal zweistellig ein. Die Umsätze sanken gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent, die Verkaufszahlen um 3,6 Prozent.

Verantwortlich für diese Entwicklung seien wirtschaftliche und politische Unsicherheit, sowie die fortschreitende Verlagerung von Rechenaufgaben in die Cloud und die Konsolidierung von Server-Workloads auf weniger Maschinen.

Hyperscale-Rechenzentren von Amazon, Facebook und Google seien deutlich stärker ausgebaut worden als die von Unternehmen.

Der chinesische Anbieter Huawei konnte 64 Prozent mehr Maschinen verkaufen als noch im Vorjahr, die Umsätze stiegen um 88 Prozent. Der Marktführer HPE, aber auch IBM und Lenovo mussten im vierten Quartal 2016 zweistellige Umsatz-Rückgänge verbuchen. Nach verkauften Stückzahlen zog Dell an HPE vorbei, während Huawei es weltweit unter die Top3 geschafft habe.

Quelle: crn.de, Dr. Michaela Wurm, 09.03.17

Bildquelle: Gartner

Enterprise-Edition vorgestellt

Der Anbieter für Container-Lösungen Docker stellte jüngst eine Version vor, die sich an die Bedürfnisse von größeren Unternehmen richte, schreibt silicon.de. Im Kern bestehe diese aus der Laufzeitumgebung von Docker und erweitere diese mit Verwaltungs- und Administrations-Tools.

Die Enterprise-Edition sei dann als Image für verschiedene Plattformen wie Red Hat Enterprise Linus, SUSE, Ubuntu, Windows Server oder Oracle Linux verfügbar. Beim Support können Anwender je nach Bedarf zwischen drei Stufen auswählen.

Die Basis-Version enthalte die Docker-Plattform, Support und Zertifizierungen. Standard erweitere das Portfolio um private Container-Registries und Docker Datacenter. Durch Docker Datacenter erhalten Anwender eine Anwendungsverwaltung und Multi-Tenacy-Support. Mit der Support-Option Advanced gebe es ein Tool für Sicherheitsscans auf Containerebene.

Das herkömmliche Docker erhalte mit Community Edition (CE) künftig einen neuen Namen und monatlich sowie vierteljährlich erneuert. Die Enterprise Edition (EE) werde nur vierteljährlich aktualisiert. Für EE verpflichte sich Docker, ein Jahr lang Support und Bugfixes anzubieten.

Dazu stelle Docker auch ein neues Zertifizierungsprogramm vor, das für Anwender sicherhstellen soll, dass andere Komponenten mit Docker kompatibel sind.

Quelle: silicon.de, Martin Schindler, 03.03.17

Bildquelle: Docker