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Cloud verhilft USV-Markt zu Wachstum

Erstmals seit 2016 steigt die Nachfrage für USVs wieder an, berichtet golem.de und beruft sich auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS. Grund hierfür sei der Bedarf an Schutz von Stromausfällen für Cloud-Infrastruktur.

In diesem und im nächsten Jahr soll sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzen, da Standorte von Cloud-Rechenzentren zu mehr als 99 Prozent verfügbar sein müssen.

Das Volumen soll von 7,5 Milliarden US-Dollar bis 2018 auf 7,8 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Vorherrschend seien weiterhin die umweltschädlichen Blei-Säure-Batterien, doch Preis von Lithium-Ionen-Akkus sinke stetig. Auf lange Sicht soll sich durch die höhere Betriebsdauer eine Anschaffung von Lithium-Batterien, trotz Mehrpreis, lohnen.

Quelle: golem.de, Oliver Nickel, 08.08.17

Bildquelle: IHS

Sieben ungewöhnliche Rechenzentren

Der Blog "Who is hosting this" hat in einer Infografik einige der ungewöhnlichsten Rechenzentren der Welt vorgestellt. DataCenter-Insider hat diese Infografik aufbereitet und die Eigenheiten der Rechenzentren zusammengefasst.

Zu den ungewöhnlichen Rechenzentren zählen dabei ein ehemaliges Nato-Munitionsdepot, ein Rechenzentrum ohne Klima-Anlage, ein Hühnerstall, ein Atombunker, ein Rechenzentrum dass als Heizung dient, ein Raspberry-Pi-Rechenzentrum und das größte Rechenzentrum der Welt.

Detaillierte Informationen zu den Rechenzentren finden sie hier

Zum Originalartikel (englisch)

Quelle: datacenter-insider.de, Ulrike Ostler, 04.08.17

Bildquelle: Who is hosting this

Server-Nachfrage gedämpft

Im ersten Quartal 2017 sind die Server-Umsätze laut dem IT-Marktforschungsunternehmen Gartner um 4,5 Prozent gesunken, berichtet crn.de.

Der Rückgang in der EMEA-Region war mit 11,2 Prozent Rückgang deutlich stärker als in anderen Regionen. Die asiatisch-pazifische Region meldete hingegen als einzige Wachstum.

"Obwohl die Verkäufe im Bereich der Hyperscale-Data-Centres zugenommen haben, bleiben die Segmente der KMU- und Enterprise-Server eingeschränkt", sagt Jeffrey Hewitt, Vice President Research bei Gartner.

Unternehmens-Server für das Echtzeitgeschäft

Der neue Unternehmens-Server "Fujitsu Sparc M12" von Fujitsu ist mit dem weltweit stärksten Prozessor ausgestattet, berichtet storage-insider.de. Die eingebauten "Sparc 64 XII" Prozessoren sollen die höchste CPU-Leistung pro Kern erreichen und eine bis 2,5-fach bessere Core-Performance im Vergleich zum Vorgängermodell bieten.

Die neuen Server bieten damit eine deutliche Verbesserung der Datenbank-Auslastung in geschäftskritischen on-premise Systemen oder auch bei der Big Data Verarbeitung in der Cloud.

Die Sparc-Architektur unterstütze die Server in Punkto Sicherheit und Skalierbarkeit des Betriebssystems "Oracle Solaris" sowie die "Oracle VM Server" für die Virtualisierungssoftware. Weltweit seien die neuen Server als Modell mit zwei Prozessoren und als Modell mit bis zu 32 Prozessoren (stufenweise erweiterbar) verfügbar.

Mit dem neuen System wollen Fujitsu und Oracle insbesondere den Markt für IoT, Big Data und AI adressieren. Die dabei entstehenden riesigen Datenmengen sollen mit dem System schneller verarbeitet werden als je zuvor.

Wie im Vorgängermodell liege dem neuen System das "System on a Chip" Prinzip zugrunde, bei dem der Prozessor Aufgaben übernimmt, die sonst per Software ausgeführt werden. Darunter fallen Kryptografie, Kopiervorgänge oder auch Dezimalarithmetik.

Die Kühlung der neuen Sparc-Rechner soll "Vapor and Liquid Loop Cooling" garantieren. Diese Methode umfasse Verdunstungskühlung auf Basis einer Kühlflüssigkeit, die mit einer Pumpe zirkuliert werde. Dadurch lasse sich die Effizienz fast verdoppeln, der Temperaturanstieg damit halbieren.

Neue Lösung beschleunigt Cloud Services Deployment

Mit der neuen, umfangreichen Rechenzentrum-Interconnect-Lösung (Data Center Interconnect, DCI), bietet Juniper Networks Open Cloud Interconnect Netzwerk-Betreibern die Möglichkeit, Cloud Services zu beschleunigen und gleichzeitig den Netzwerk-Betrieb zu vereinfachen, schreibt Juniper im eigenen Pressezentrum.

Führende Technologien für Routing, Switching, Packet Optical, Netzwerk-Management und Software-Defined Networking werden im neuen Angebot genutzt. Kunden biete dies eine flexible, offene Herangehensweise, um Rechenzentrumsnetzwerke zu entwickeln und die Herausforderungen unterschiedlicher Cloud-Umgebungen zu erfüllen.

Juniper Open Cloud Interconnect lasse sich nahtlos die Frameworks der Unite Cloud for the Data Center und der Software-Defined Secure Networks (SDSN) Plattform einfügen und sei auf eine Vielzahl von Netzwerk-Architekturen abstimmbar. Dadurch werde Cloud Provider, Service Providern und Unternehmen die Möglickeit gegeben, basierend auf ihren Geschäftsanforderungen DCI-Netzwerke zu entwickeln, zu optimieren und zu kontrollieren.

Quelle: juniper.net, 21.03.17

Bildquelle: Juniper

Augmented Reality im Serverraum

In der aktuellen iX-Ausgabe 5/2017 ist die Beilage "Rechenzentren und Infrastruktur" 2/2017 erschienen, schreibt MittelstandsWiki. Das Titelthema handelt von den Möglichkeiten von Virtual bzw. Augmented Reality bei der Wartung im Rechenzentrum.

Der zweite Schwerpunkt der Ausgabe dreht sich um den Brand- und den Wasserschutz im Rechenzentrum.

In der Beilage ist zudem noch ein Bericht von der CeBIT zum Thema Energiemanagement für kleine und mittlere Serverräume. Dazu gibt es Nachträge zum Stand der Verkabelung und im Ausblick steht ein Bericht zum neuen Rechenzentrum von Edeka.

Im Pressezentrum des MittelstandsWiki ist die Heise-Beilage in der Vollversion als freies PDF zu erhalten.

Rechenzentrums-Evolution im vollen Gange

Für den Markt für hyperkonvergente Systeme erwarten die Analysten von IDC und Gartner bis zum Jahr 2019 ein durchschnittliches Wachstum von 60 Prozent, berichtet die Computerwoche.

Hyperkonvergente Systeme sollen den Infrastrukturmarkt in Zukunft grundlegend verändern, doch würde es noch eine Weile dauern bis Rechenzentren gänzlich auf hyperkonvergente Systeme umgestellt seien.

Vorteile hyperkonvergenter Lösungen seien die einfachere Verwaltung und die hohe Skalierbarkeit. Die Administration und Verwaltung der Systeme werde in ein Managementwerkzeug verlagert. Neben den administrativen Einsparungen seien sichtbar positive Effekte beim Platz-, Strom- und Kühlbedarf im Rechenzentrum realisiert.

Die größte Herausforderung für IT-Abteilungen liege in der Betriebsorganisation. Hyperkonvergente Systeme sollen sich nur noch zentral von einem IT-Team betreiben lassen, wodurch die Einrichtung nicht geräuschlos ablaufe. Unternehmen würden aber am Ende von erheblichen Effizienzgewinnen und einem weiterentwickelten IT-Team profitieren.

Zukunft des Energiemanagements mit Schneider Electric

Schneider Electric bietet innovative Datacenter-Infrastruktur-Lösungen für die sich schnell wandelnden Unternehmensanforderungen, berichtet crn.de. Dies stellt Schneider Electric Deutschlandchef Michel Arres im Interview mit CRN-TV aus.

Ebenfalls verweise er auf die Erfolge des Managed Services Provider-Programms und blickt in die Zukunft. Wachstumsperspektiven sehe er in Smart-City-Lösungen und im Energiemanagement für Kommunen.

Das Interview ist im Quellartikel zu finden.  

Was Server-Workloads beeinträchtigt

Mit der zunehmenden Beliebtheit der Cloud-Speicherung wachsen die Anforderungen an die Arbeitslast der genutzten Server, berichtet storage-insider.de.  47 Prozent der IT-Profis planen ihre Server durch mehr Speicherleistung aufzustocken und das obwohl die Hälfte der Server mit dem Speichermaximum betrieben werde, so eine Umfrage von Crucial im Auftrag von Spiceworks.

Die Erhöhung der Arbeitsspeicher soll dabei helfen, die fünf wichtigsten Einschränkungen der Arbeitslast zu kompensieren. Im Rahmen der Umfrage konnten die Befragten bis zu drei Faktoren wählen, die ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen hinsichtlich ihrer IT-Arbeitsleistung darstellen und möglicherweise negativ beeinflussen.

Die Top 5 Herausforderungen bilden dabei:

  • Begrenztes Budget
  • Unerwartete Anforderungen
  • Eingeschränkter Platz
  • Schneller Anstieg der Benutzerzahlen
  • Hohe Energie- und Kühlkosten

Dazu sagt Michael Moreland, Produktmarketing-Manager für Server-DRAM bei Crucial: „Lassen Sie Ihre CPUs nicht verhungern. Seien Sie sich über Ihre Arbeitslast im Klaren und wenn diese mit der CPU oder dem Arbeitsspeicher zusammenhängt, verbessern Sie die Effizienz kostengünstig durch mehr RAM und nicht durch mehr Server“.

Storage-Markt rückläufig

Die weltweiten Umsätze mit Enterprise-Storage waren im vierten Quartal 2016 laut IDC rückläufig, berichtet channelobserver.de. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei dies ein Rückgang von 6,7 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar. Die Erlöse der Original-Desing-Manufacturers (ODM), stiegen um 3,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

Auf externe Speichersysteme entfielen 6,4 Milliarden Dollar, ein Rückgang von 7,8 Prozent.

Den Markt für externe Storage-Systeme führe Dell Technologies an (32,9 Prozent Marktanteil), gefolgt von HPE (10,2 Prozent), IBM (10,1 Prozent) und NetApp (10,0 Prozent).

Quelle: channelobserver.de, 07.03.17

Bildquelle: IDC