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Hybride Multi-Cloud-Umgebungen vereinfacht

Mit Juniper Networks Unite Cloud stellt Juniper Networks ein Framework für Rechenzentren vor, das Unternehmen die End-to-End-Lösungen zur Verfügung stellt, mit denen sie hybride Multi-Cloud-Umgebungen entwickeln und managen können, so eine Pressemitteilung des Unternehmens. Die Lösung soll die Gesamtkosten reduzieren und gleichzeitig die langfristige Kapitalrendite erhöhen. Die moderne Junos Space Network Director Management-Applikation nutze fortschrittliche Automatisierung um Rechenzentren zu analysieren und zu kontrollieren. Die Unite Cloud setze auch einen 100 Gigabit Switch ein um auch künftige Bandbreiten-Anforderungen skalieren zu können und mit den neuen Juniper Contrail JumpStart Services sollen sich Technologien in Unternehmen schnell und risikoarm implementieren lassen.

Quelle: juniper.net, 31.01.17

Bildquelle: Juniper

Mainframes fehlt Flexibilität

Einer von Forrester im Auftrag von Compuware durchgeführten Studie zu Folge fehle Mainframes die Flexibilität, die Unternehmen zum Erfolg in der digitalen Welt benötige, berichtet datacenter-insider.de. Damit kommen sie zu einem anderen Ergebnis als der jährliche Mainframe Report von BMC. Die Marktforscher befragten zu 96 Prozent Mainframe-Anwender, wobei 90 Prozent der Befragten erklärten, mit ihren Mainframes vor Herausforderungen bei der Entwicklung und beim Roll-Out von Applikationen zu stehen. 39 Prozent gaben an, dass die Dauer der Implementierung von neuen Features zu lange dauere, ein Drittel gab darüberhinaus an, dass Ziele reduziert werden mussten. Ein Viertel der Befragten beklagte, dass Mainframe-Entwicklungsteams nicht schnell genug auf neue Anforderungen reagieren könnten. Ganz oben auf der Negativliste die von mehr als 90 Prozent der Befragten genanngt wurden stehen unter anderem Punkte wie Compliance, Sicherheit, mangelnde Modularität, ungenügende Entwicklungsgeschwindigkeit, interne Silos oder technische Herausforderungen die Mainframe-Applikationen behindern. Um den Problemen entgegen zu treten verlagern 48 Prozent der Unternehmen die Applikationen auf andere Plattformen. Dies führe aber dazu dass die Anwendungen unsicher werden, mehr Kosten und eine geringere Performance bieten. 41 Prozent versuche es mit Workarounds um den Mainframe, die allerdings zu höherer Komplexität, höheren Kosten oder doppelter Tool-Beschaffung führe.

Quelle: datacenter-insider.de, Ludger Schmitz / Ulrike Ostler, 22.12.16

Bildquelle: Forrester / Compuware

Server-Markt sinkt erneut

Die weltweiten Umsatzzahlen für Server sind im Verlauf des Jahres um 5,8 Prozent gesunken, berichtet ChannelObserver mit Verweis auf neueste Zahlen von Gartner. Im Vergleich zum dritten Quartal 2015 gingen die Verkaufszahlen um 2,6 Prozent zurück. Lediglich Cisco gelang ein Umsatzanstieg im dritten Quartal, eine Steigerung der Verkaufszahlen gelang nur Huawei und Inspur. In der EMEA-Region betrage der Rückgang sogar 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alle Top-Hersteller sollen bis zu zweistellige Rückgänge zu verbuchen haben.

Die RZ-Trends 2017

Der Markt für Rechenzentren soll laut den Analysten von Gartner im Jahr 2017 steigen, berichtet it-zoom.de. Für die EMEA-Region werde für RZ-Systeme ein Wachstum von 1,4 Prozent auf 54,5 Mrd. Euro erwartet. Die notwendige Investitionen seien für den deutschen Mittelstand hinsichtlich der digitalen Transformation notwendig, denn häufig fehle den Unternehmen die Expertise und das nötige Kapital zum Aufbau innovativer IT-Systeme. Der Mittelstand müsse demnach die IT-Leistung aus der Cloud beziehen. Die RZ-Trends im Jahr 2017 seien laut Martin Kniping, Direktor internationale IT-Projekte bei Rittal, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge, Modulare Rechenzentren und Edge-Computing sowie Cloud und RZ "as a Service".

Stromverbrauch: Rechenzentren überholen Flughafen

Die Rechenzentren in Frankfurt verbrauchen mehr Strom als der Flughafen und die Kapazitäten werden stetig erhöht, berichtet die FAZ. Ein Data-Center soll so viel Strom benötigen wie eine Kommune mit 30.000 Einwohnern. Durch die Erweiterung der Flächen der Data-Center-Firmen für Hochleistungsrechner habe der Flughafen seine Rolle als größter Stromverbraucher der Stadt verloren. Dies werde auch weiter so bleiben, denn neben Ostend und Gallus werde auch Sossenheim zu einem Standort für Rechenzentren. Im Netzgebiet Mainova entfielen 18,85 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs auf den Flughafen, 19,42 Prozent auf die Rechenzentren. Die Kühlung der Rechner koste die Unternehmen viel zusätzliche Energie. Das Wachstum der Flächen für Hochleistungsrechner sei getrieben von der Tendenz immer mehr Daten in Hochleistungsrechnern zu speichern. Auch der Gebrauch von mobilen Geräten steigere die Kapazitäten.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung für mehr Effizienz

Mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und Flexibilität im Rechenzentrum verspricht Schneider Electric mit der unterbrechnungsfreien Stromversorgung USV Galaxy VX, berichtet funkschau.de. "Flexible Betriebsmodi für große Produktionsanlagen, Datacenter und geschäftskritische Anwendungen maximieren die Effizienz und verringern die Betriebskosten", heißt es von Seite Schneider Electric. Die neue Lösung soll sich für Kunden nahtlos in elektrische Installationen einbinden und in Überwachungssysteme integrieren lassen können. Die Galaxy VX sei auch mit den Energiemanagementsystemen von Schneider Electric voll kompatibel. Zur Verfügung stehe die Lösung in verschiedenen Betriebsmodi: Doppelwandler-Modus, Eco-Modus und ECOnversion-Modus. "Die Galaxy VX senkt die Betriebskosten, während gleichzeitig höhere Verfügbarkeit und Skalierbarkeit durch unser Pay-as-you-Grow-Modell geliefert werden. Mit der Galaxy VX bieten wir unseren Kunden eine Auswahl verschiedener Energiespeichermöglichkeiten, aus denen die ideale Variante für entsprechende Bedürfnisse ausgewählt werden kann," sagt Michael Schumacher, Senior Systems Engineer von Schneider Electric.

Quelle: funkschau.de, Markus Kien, 02.12.16

Bildquelle: Schneider Electric

Windows Server 2016 mit Hyper-V

Einige Neuerungen bezüglich Hyper-V hat Microsoft mit Windows Server 2016 umgesetzt, berichtet it-business.de. Mehr Stabilität, eine einfachere Authentifizierung und eine bessere Unterstützung virtueller Linux-Server bietet das Update. Die Neuerungen in Windows Server 2016 seien sowohl für kleine und mittelständische Unternehmen, als auch für große Netzwerke in denen Hyper-V geclustert wird interessant. Die neue Installationsvariante Nano biete weniger Angriffsfläche als Core-Server und verbrauche weniger Ressourcen heiß es weiter. Docker-Container halten ebenfalls Einzug in den Windows Server. Um die Sicherheit zu erhöhen verbinde Microsoft die herkömmlichen Container mit der Hyper-V-Technologie. Das OS schotte Docker-Container, die innerhalb von Hyper-V laufen noch stärker ab. In Hyper-V-Containern sei eine Kopie des OS integriert und der Container laufe in einer Art eingeschränkter VM. Die Konfigurationsdateien für VMs seien durch den Wechsel von XML auf binär ebenfalls stabiler. Auch herkömmliche VMs sollen sich umwandeln lassen. Linux lasse sich nun besser als virtueller Gast nutzen. Auch die neuen Snapshots sollen sich gemeinsam mit Linux einsetzen lassen, der Systempuffer der VM sei durch Hyper-V nutzbar. Auch die Sicherheit der VMs erhöhe sich durch den neuen Host Guardian Service deutlich. Virtuelle Server sollen sich in Hyper-V mit Windows Server 2016 härten lassen und vor Administratoren, Angreifern und unberechtigten Zugriffen abschotten. Wird eine VM kompromittiert verhindere der Dienst die Ausbreitung des Virus. Weitere Neuerungen seien der verbesserte Hyper-V-Manager, neues Netzwerk Teaming in Hyper-V, bessere und flexiblere Hyper-V-Cluster, eingebettete Virtualisation, mehr Arbeitsspeicher für Hosts und VMs sowie besser Snapshots.

Quelle: it-business.de, Thomas Joos, 28.11.16

Bildquelle: Microsoft

High-End-Speichersystem optimiert

Höhere Leistung und eine bessere Kapazitätsnutzung soll Kunden mit dem High-End-Storagesystem XP7 von HPE zur Verfügung gestellt werden, berichtet datacenter-insider.de. Das Speichersystem soll in hybriden Flash- und All-Flash-Konfigurationen zum Einsatz kommen. Durch den Einsatz von Deduplizierungs- und Kompressionsfunktionen soll die Plattform die Gesamtbetriebskosten kosten. Die optimierte Architektur soll eine bis zu 60 Prozent höhere Rechenleistung erreichen womit große geschäftskritische Applikationen verbessert werden sollen. Die Speicherdichte soll zudem ebenfalls erhöht worden sein. Kunden sollen auf 14 Terabyte Flash-Module zurückgreifen können. Die Lösung stehe ab sofort als All-Flash- oder Hybrid-Systeme zur Verfügung. Auch eine Disk-basierte Variante soll erhältlich sein.

Neue leistungsstarke Serverfestplatte vorgestellt

Der Festplattenhersteller Seagate hat mit der Seagate Enterprise Performance 15K HDD v6 eine neue Festplatte vorgestellt, berichtet storage-insider.de. Die Festplatte soll laut Angaben des Unternehmens die schnellste und leistungsfähigste Festplatte auf dem Markt sein. Durch die zunehmende Dominanz von SSD könnte es sich dabei um eine der letzten mechanischen Server-Festplatten handeln. Die Festplatte sei für Rechenzentren gerüstet und erfüllt durch eine Reihe von Innovationen die Nachfrage nach höheren Kapazitäten. Darüber hinaus soll sie höchste Verfügbarkeit bieten. Die Festplatte soll die Bearbeitung von mehr Workloads bei geringerer Komplexität ermöglichen.

Memcached-Lücken gefährden Server

Sicherheitsforscher warnen vor kritischen Sicherheitslücken in Memcached. Admins welche dieses einsetzen, sollen eine neue abgesicherte Version einspielen, berichtet heise.de. Zwei der drei gefundenen Schwachstellen sollen dabei besonders kritisch sein. Angreifer sollen nach einem erfolgreichen Übergriff Code aus der Ferne auslösen können. Ebenfalls sollen Informationen abgezogen werden können. Mit diesen Informationen können Angreifer Sicherheitsmechanismen deaktivieren.